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Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) – Ursachen, Symptome und Behandlung

Eine Sinusitis, auch Nasennebenhöhlenentzündung genannt, ist eine Entzündung der Schleimhäute in den Nasennebenhöhlen. Sie tritt häufig im Zusammenhang mit einer Erkältung auf und kann Beschwerden wie eine verstopfte Nase, Druckgefühl im Gesicht, Kopfschmerzen und einen eingeschränkten Geruchssinn verursachen.

Medizinisch wird meist von einer Rhinosinusitis gesprochen, da bei einer Nasennebenhöhlenentzündung in der Regel auch die Nasenschleimhaut betroffen ist.

Je nach Dauer und Verlauf wird zwischen einer akuten, wiederkehrenden und chronischen Sinusitis unterschieden. Neben der medizinischen Behandlung interessieren sich manche Betroffene auch für ergänzende naturheilkundliche Verfahren wie die Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM).

Was ist eine Sinusitis?

Die Nasennebenhöhlen sind luftgefüllte Hohlräume im Schädel, die mit der Nasenhöhle verbunden und von Schleimhaut ausgekleidet sind. Dazu gehören die Kieferhöhlen, Stirnhöhlen, Siebbeinzellen und Keilbeinhöhlen.

Bei einer Sinusitis schwillt die Schleimhaut an. Dadurch können die natürlichen Verbindungen zwischen Nasennebenhöhlen und Nasenhöhle verengt werden. Schleim kann schlechter abfließen und es entsteht ein unangenehmes Druckgefühl.

Besonders häufig entwickelt sich eine akute Nasennebenhöhlenentzündung im Anschluss an einen viralen Atemwegsinfekt.

Welche Symptome treten bei einer Nasennebenhöhlenentzündung auf?

Die Beschwerden können unterschiedlich stark ausgeprägt sein und hängen unter anderem davon ab, welche Nasennebenhöhlen betroffen sind.

Typische Symptome einer Sinusitis sind:

  • Verstopfte Nase und erschwerte Nasenatmung

  • Druckgefühl oder Schmerzen an Stirn, Wangen und im Bereich der Augen

  • Kopfschmerzen, teilweise verstärkt beim Vorbeugen

  • Verminderter oder fehlender Geruchssinn

  • Vermehrte Schleimbildung und Nasensekret

  • Schleim, der in den Rachen abfließt

  • Husten, insbesondere nachts

  • Allgemeines Krankheitsgefühl, Müdigkeit und gelegentlich Fieber

Gelbliches oder grünliches Nasensekret bedeutet nicht automatisch, dass eine bakterielle Infektion vorliegt.

Akute und chronische Sinusitis – wo liegt der Unterschied?

Akute Sinusitis

Eine akute Nasennebenhöhlenentzündung dauert weniger als zwölf Wochen und klingt häufig innerhalb weniger Wochen wieder ab. Meist entsteht sie durch einen viralen Infekt.

Eine bakterielle Beteiligung kommt seltener vor. Hinweise können beispielsweise eine deutliche Verschlechterung nach anfänglicher Besserung oder ein besonders schwerer Krankheitsverlauf sein.

Chronische Sinusitis

Von einer chronischen Rhinosinusitis spricht man, wenn die Beschwerden mindestens zwölf Wochen bestehen und entsprechende Entzündungszeichen vorliegen.

Häufige Beschwerden sind eine dauerhaft eingeschränkte Nasenatmung, Schleimbildung, Druckgefühl und ein verminderter Geruchssinn.

Eine chronische Sinusitis kann mit oder ohne Nasenpolypen auftreten. Auch Allergien, anatomische Besonderheiten und andere entzündliche Prozesse können eine Rolle spielen.

Wiederkehrende Sinusitis

Bei manchen Menschen treten mehrere voneinander getrennte akute Entzündungen im Jahr auf. Zwischen den einzelnen Episoden können die Beschwerden vollständig verschwinden.

Ursachen und Risikofaktoren einer Sinusitis

Die Entstehung einer Nasennebenhöhlenentzündung kann durch verschiedene Faktoren begünstigt werden.

Viren und Bakterien

Die häufigste Ursache einer akuten Sinusitis sind Erkältungsviren. Eine bakterielle Infektion kann hinzukommen, ist jedoch deutlich seltener.

Allergien und Schleimhautschwellungen

Allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen können zu einer anhaltenden Schwellung der Nasenschleimhäute beitragen und die Belüftung der Nasennebenhöhlen beeinträchtigen.

Anatomische Besonderheiten

Eine verkrümmte Nasenscheidewand, Nasenpolypen oder andere Engstellen können den Schleimabfluss erschweren.

Weitere Einflussfaktoren

Auch Rauchen, Reizstoffe, bestimmte chronische Erkrankungen oder Entzündungen im Bereich der oberen Backenzähne können bei einzelnen Betroffenen eine Rolle spielen.

Wie wird eine Sinusitis diagnostiziert?

Die Diagnose erfolgt in erster Linie anhand der Beschwerden, der Krankheitsgeschichte und einer körperlichen Untersuchung.

Bei länger anhaltenden, wiederkehrenden oder ungewöhnlichen Beschwerden kann eine Untersuchung durch eine HNO-Fachärztin oder einen HNO-Facharzt sinnvoll sein.

Je nach Befund kommen eine Nasenendoskopie, Allergiediagnostik oder weitere Untersuchungen infrage. Eine Computertomografie ist vor allem bei bestimmten chronischen oder komplizierten Verläufen von Bedeutung.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Sinusitis?

Die Behandlung richtet sich nach Ursache, Dauer und Schwere der Beschwerden.

Nasenspülungen und unterstützende Maßnahmen

Nasenspülungen mit geeigneter Kochsalzlösung können helfen, Schleim und Sekret zu entfernen. Ausreichend Flüssigkeit, Erholung und das Vermeiden von Reizstoffen können ebenfalls sinnvoll sein.

Für Nasenspülungen sollte ausschließlich dafür geeignetes, hygienisch sicheres Wasser verwendet werden.

Nasensprays und Medikamente

Kortisonhaltige Nasensprays können insbesondere bei chronischer Rhinosinusitis Beschwerden lindern. Abschwellende Nasensprays sollten wegen des Risikos einer Gewöhnung nur kurzfristig eingesetzt werden.

Antibiotika sind bei einer unkomplizierten akuten Sinusitis meist nicht erforderlich, da häufig Viren die Ursache sind. Ob eine antibiotische Behandlung notwendig ist, wird ärztlich entschieden.

Behandlung einer chronischen Sinusitis

Bei chronischen Beschwerden können längerfristige medizinische Behandlungsmaßnahmen erforderlich sein. Dazu gehören beispielsweise kortisonhaltige Nasensprays, die Behandlung begleitender Allergien und bei bestimmten Krankheitsformen weitere Medikamente.

Bei ausgeprägten anatomischen Engstellen oder anhaltenden Beschwerden kann auch eine Operation infrage kommen.

Sinusitis aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

Die Traditionelle Chinesische Medizin betrachtet Beschwerden nicht ausschließlich als lokale Erkrankung, sondern bezieht auch die individuelle Konstitution und weitere körperliche Zusammenhänge ein.

Innerhalb der TCM wird eine Sinusitis beispielsweise anhand traditioneller Muster wie Wind, Kälte, Hitze, Feuchtigkeit und Schleim eingeordnet. Auch die Konzepte von Lungen-Qi und Milz-Qi spielen in diesem Erklärungsmodell eine Rolle.

Diese Begriffe gehören zur traditionellen chinesischen Krankheitslehre und sind nicht mit schulmedizinisch nachgewiesenen Krankheitsursachen oder physiologischen Vorgängen gleichzusetzen.

Akupunktur bei Sinusitis und Nasennebenhöhlenentzündung

Im Heilzentrum Helios in Nürnberg bietet Heilpraktiker Markus Ritz Akupunktur und weitere Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin als ergänzende naturheilkundliche Behandlung an.

Dabei werden im Rahmen einer individuellen Anamnese die Beschwerden, die persönliche Konstitution und die traditionellen diagnostischen Gesichtspunkte der TCM berücksichtigt.

Wichtig: Für die Wirksamkeit der Akupunktur speziell bei akuter oder chronischer Sinusitis liegt kein ausreichend gesicherter wissenschaftlicher Nachweis vor. Sie sollte deshalb nicht als Ersatz für eine erforderliche medizinische Diagnostik oder Behandlung verstanden werden.

Weitere Informationen zu Ablauf, Therapiekonzept und Kosten finden sich auf der Seite:

Akupunktur bei Sinusitis in Nürnberg – Heilzentrum Helios.

Kann Stress eine Sinusitis beeinflussen?

Stress gilt nicht als unmittelbare Ursache einer Nasennebenhöhlenentzündung. Länger anhaltende Belastungen können jedoch das allgemeine Wohlbefinden, das Schlafverhalten und den Umgang mit körperlichen Beschwerden beeinflussen.

Bei chronischen oder wiederkehrenden Beschwerden kann es deshalb sinnvoll sein, neben der medizinischen Behandlung auch Schlaf, Erholung und persönliche Belastungsfaktoren zu berücksichtigen.

Wann sollte eine Nasennebenhöhlenentzündung ärztlich abgeklärt werden?

Eine ärztliche Untersuchung ist insbesondere bei länger anhaltenden, wiederkehrenden oder zunehmend starken Beschwerden ratsam.

Dringend medizinisch abgeklärt werden sollten starke Schwellungen oder Rötungen um die Augen, Sehstörungen, ungewöhnlich heftige Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Bewusstseinsveränderungen oder ein deutlich verschlechterter Allgemeinzustand. Diese Symptome können auf seltene, aber ernsthafte Komplikationen hinweisen.

Sinusitis und Akupunktur in Nürnberg – ganzheitliche Beratung im Heilzentrum Helios

Im Heilzentrum Helios in Nürnberg können sich Interessierte über die Möglichkeiten einer ergänzenden Behandlung mit Akupunktur und Traditioneller Chinesischer Medizin informieren.

Heilpraktiker Markus Ritz bietet hierzu ein individuelles Erstgespräch an, bei dem Beschwerden, bisherige Untersuchungen und das weitere Vorgehen besprochen werden können.

Die Akupunktur ist dabei als ergänzendes naturheilkundliches Verfahren zu verstehen. Eine notwendige ärztliche Behandlung wird dadurch nicht ersetzt.

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